Technische Innovationen im Dienst des Klimaschutzes
Mit den Netzanschlüssen der Offshore-Windparks in der Ostsee werden große Leistungen über weite Entfernungen transportiert. Der Netzanschluss ist die Voraussetzung dafür, dass der Strom aus Windenergie von der See an Land geleitet und dort genutzt werden kann.
Umspannwerk: Die Steckdose auf See
Ausgangspunkt der Kabelverbindung ist das Umspannwerk des Windparks auf hoher See. Das Umspannwerk führt die Kabelverbindungen von allen Windkraftanlagen des Windparks zusammen und transformiert die Spannung von 33kV auf 150 kV zur effizienteren Übertragung an Land.
Wartung mit Schiff und Hubschrauber
Technische Anlagen im offshore-seitigen Umspannwerk müssen in regelmäßigen Abständen gewartet werden, um sowohl die Sicherheit als auch die Verfügbarkeit des Netzanschlusses zu gewährleisten. Umspannwerke sind in der Regel mit dem Schiff oder mit Hubschraubern zu erreichen.
Gesetzlicher Hintergrund
Hintergrund der Netzanbindung ist das Infrastrukturplanungsgesetz. Dieses verpflichtet Übertragungsnetzbetreiber seit dem 17. Dezember 2006 dazu, die Netzanbindungen der geplanten deutschen Offshore-Windparks bis zur Inbetriebnahme der Offshore-Windparks zu errichten und anschließend zu betreiben. Diese Verpflichtung beschränkte sich zunächst auf Offshore-Windparks, mit deren Errichtung bis Ende 2011 begonnen wird. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vom 25. Oktober 2008 wurde die Verpflichtung bis Ende 2015 verlängert.

