50Hertz Transmission GmbH

Energieversorgung der Zukunft

19 Offshore-Windparks (OWP) sind derzeit für den deutschen Teil der Ostsee geplant. Sie sollen einmal eine Leistung von mehr als 5.000 Megawatt (MW) erbringen – das entspricht in etwa fünf konventionellen Großkraftwerken.

Vom Meer an Land ins Übertragungsnetz

50Hertz ist verantwortlich für den Netzanschluss aller Windparks in der Ostsee, mit deren Bau vor Ende 2015 begonnen wird. Vier Windpark-Investoren haben die Genehmigung zur Errichtung erhalten.

Premiere vor der deutschen Ostseeküste

Der erste kommerzielle Offshore-Windpark in der Ostsee, EnBW Baltic 1, ist seit 2. Mai 2010 offiziell in Betrieb. Die 21 Windkraftanlagen mit 2,3 MW geben eine Leistung von rund 50 MW ab. Damit können rund 50.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.

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Wie wird ein Windpark genehmigt?

Über die Zulassung von Offshore-Windenergieanlagen entscheidet das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), wenn die Windparks im Bereich der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) liegen. Für die Genehmigung von Anlagen innerhalb der 12-Seemeilen-Grenze sind dagegen die jeweiligen Bundesländer zuständig. Für die Ostsee sind dies die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.