Technik: Herausforderungen und Innovationen
Mit der Netzanbindung der Offshore-Windparks in der Ostsee leistet 50Hertz Pionierarbeit. Zum ersten Mal müssen Windparks, die weit vor der Küste in der Ostsee aufgestellt werden, über weite Strecken mit dem Stromnetz an Land verbunden werden.
Hochspannungs-Seekabel
Der Strom hat einen weiten Weg zurückzulegen von den Windparks auf hoher See bis zum Übertragungsnetz an Land. Robuste und leistungsfähige See- und Landkabel sichern den Transport des Stroms.
Umspannwerk: Die Steckdose auf See
Ausgangspunkt der Kabelverbindung ist das Umspannwerk des Windparks auf hoher See. Das Umspannwerk führt die Kabelverbindungen von allen Windkraftanlagen des Windparks zusammen und transformiert die Spannung von 33kV auf 150 kV zur effizienteren Übertragung.
Vom Offshore-Windpark ins Übertragungsnetz an Land
Übertragung mittels Drehstrom
Für die Netzanbindung in der Ostsee ist im wesentlichen Drehstrom zu erwarten. Neben der bewährten Drehstromtechnik wurde auch eine Übertragung mittels Gleichstrom untersucht. Entscheidend dabei ist die Effizienz.
Wartung mit Schiff und Hubschrauber
Technische Anlagen im offshoreseitigen Umspannwerk müssen in regelmäßigen Abständen gewartet werden, um sowohl die Sicherheit als auch die Verfügbarkeit des Netzanschlusses zu gewährleisten. Umspannwerke sind in der Regel nicht nur mit dem Schiff zu erreichen. Sie können auch über eine eigene Hubschrauberplattform verfügen.
Technische Innovationen im Dienst des Klimaschutz
Mit den Netzanschlüssen der Offshore-Windparks in der Ostsee werden erstmalig große Leistungsbeträge über große Entfernungen transportiert. Der Netzanschluss ist die Voraussetzung dafür, dass der Strom aus Windenergie auch an Land geleitet und dort genutzt werden kann.


