Schutz für Mensch und Natur

Erzeugung, Transport und Nutzung elektrischer Energie sind grundsätzlich mit dem Auftreten niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder verbunden. Allerdings wurden bislang in keiner Forschungsstudie gesundheitliche Beeinträchtigungen nachgewiesen, wenn die Grenzwerte eingehalten werden. Bei der Errichtung neuer Anlagen sorgt 50Hertz durch vielfältige Maßnahmen dafür, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten und in der Regel auch deutlich unterschritten werden.

Die Stärke der elektrischen und magnetischen Felder ist abhängig vom Abstand der Leiterseile zum jeweiligen Objekt und der Anordnung der Leiterseile am Mast. Bei elektrischen Feldern ist dabei die Betriebsspannung von Bedeutung, bei magnetischen Feldern die Stärke des Stromes, der durch die Leiter fließt. Mit zunehmender Entfernung von der Leitung nimmt sowohl die elektrische Feldstärke als auch die magnetische Flussdichte rasch ab.
Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Einrichtungen und Institutionen haben langjährige Forschungen durchgeführt, die sich mit möglichen gesundheitlichen Schädigungen durch niederfrequente elektrische und magnetische Felder in der Nähe von Freileitungen beschäftigen. In keiner dieser Untersuchungen konnten dabei gesundheitliche Beeinträchtigungen nachgewiesen werden, wenn die Grenzwerte eingehalten werden.

50Hertz berücksichtigt bei allen Neubauprojekten mögliche Risiken, lässt Umweltverträglichkeitsuntersuchungen anfertigen und arbeitet eng mit den örtlichen Umwelt- und Forstbehörden zusammen, um die bestmögliche Lösung zu erarbeiten. Dicht besiedelte Gebiete werden gemieden und der Landschaftsschutz hat für 50Hertz bei der Korridorplanung hohe Priorität. Wo es möglich ist, werden daher Trassenbündelungen mit schon bestehenden Freileitungstrassen vorgesehen. Ebenso wird planerisch berücksichtigt, Trassen mit anderen Infrastrukturen wie Bahntrassen und Autobahnen zu bündeln. Um das Landschaftsbild nicht unnötig zu beeinträchtigen, werden die Strecken so geplant, dass sie sich den Gegebenheiten der Landschaft anpassen.

Verschattung einer Freileitung Verschattung einer Freileitung

INFOBOX

Was besagt das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BlmSchG)?

Die allgemeine gesetzliche Grundlage für den Schutz der Bevölkerung ist das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BlmSchG). Der Schutz vor gesundheitlichen Auswirkungen elektrischer und magnetischer Felder wird in der 26. Verordnung zur Durchführung dieses Gesetzes vom 16.12.1996 geregelt. Für elektrische Feldstärken wird darin ein Grenzwert von 5 kV/m festgelegt. Für die magnetische Flussdichte liegt er bei 100 Mikrotesla. Beide Grenzwerte, "die in Gebäuden und auf Grundstücken zum nicht nur vorübergehenden Aufenthalt von Menschen" gelten, werden bei den geplanten Netzausbauprojekten von 50Hertz eingehalten und in weiten Teilen sogar deutlich unterschritten.

Kontakt

Volker Kamm

Pressesprecher

Volker Kamm
Tel: +49 (0) 30-5150-3417
Fax: +49 (0) 30-5150-2199
E-Mail: volker.kamm@50hertz.com

Downloads