Wirtschaftlichkeit im Sinne aller Stromverbraucher

Bei Netzausbauvorhaben steht für 50Hertz die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Dies bedeutet, dass in der Regel die kostengünstigste Bauausführung geplant wird. Dies kommt nicht zuletzt auch den Stromverbrauchern zugute.

Beim Ausbau des Netzes strebt 50Hertz daher als "Ideallinie" die kürzeste Strecke an. Davon darf nur zum Schutz maßgeblicher Güter wie Mensch und Natur abgewichen werden. Die Wirtschaftlichkeit liegt im Sinne aller Stromverbraucher. Die Stromnetzentgeltverordnung sieht die Umwälzung der Kosten über den Netznutzungspreis vor, die für den Netzerhalt und -ausbau entstehen. Daher ist auch der Bau von Freileitungen der Erdverkabelung vorzuziehen. Die Verlegung von Erdkabeln erhöht die Baukosten um das 4- bis 10-fache. Bei einer Verlegung von Kabeln in Tunneln würden sich die Kosten sogar um den Faktor 30 bis 40 erhöhen.

INFOBOX

Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und Netzplanung

Eine wesentliche Grundlage für den Netzausbau bildet das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Es verfolgt den Zweck, eine „möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas" sicherzustellen. Netzbetreiber haben danach den Zugang zu ihrem Netz jedermann diskriminierungsfrei zu gewähren. Mit dem im Sommer 2005 novellierten EnWG hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) als Regulierungsbehörde für die „Netze" ihre Arbeit aufgenommen.

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Volker Kamm

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