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Netzverstärkung Röhrsdorf-Weida-Remptendorf: Staatssekretär Brangs informiert sich zum Planungsstand

03.08.2017

Zum Stand der laufenden Bundesfachplanung und den Maßnahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung beim Vorhaben Röhrsdorf-Weida-Remptendorf ließ sich der Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Stefan Brangs, am 2. August 2017 im Regionalzentrum Süd in Röhrsdorf bei Chemnitz informieren.

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Netzverstärkung 380-kV-Höchstspannungsleitung Röhrsdorf - Weida - Remptendorf

Die Energiewende und der Wandel hin zu mehr Erneuerbaren stellen auch neue Anforderungen an das Stromnetz. Der im Norden und Osten produzierte Strom muss in die Verbrauchszentren im Süden transportiert werden. Damit verbunden ist ein höherer Kapazitätsbedarf im Höchstspannungsnetz. Durch den Erweiterungsneubau einer leistungsfähigeren 380-kV-Freileitung zwischen Röhrsdorf im Freistaat Sachsen und Weida sowie Remptendorf im Freistaat Thüringen soll die Stromübertragungsfähigkeit im Süden der 50Hertz-Regelzone erhöht und die Versorgungssicherheit in den Regionen für Unternehmen und Haushalte gewährleistet werden.

Die bestehende, rund 100 km lange 380-kV-Freileitung wird aktuell noch mit 2500 Ampere je Stromkreis betrieben und soll künftig eine Stromtragfähigkeit von 3.600 Ampere erhalten. Damit erhöht sich die Übertragungskapazität um rund 40 Prozent. Nach Inbetriebnahme der neuen Leitung wird die bestehende 380-kV-Leitung zurückgebaut. Zusätzlich zum Leitungsneubau müssen die Umspannwerke (UW) in Röhrsdorf, Weida und Remptendorf auf die neue Freileitung vorbereitet werden.

Das Vorhaben wurde gesetzlich im Bundesbedarfsplangesetz bestätigt. Dort wird es als Vorhaben Nr. 14 geführt. Zuständige Genehmigungsbehörde ist die Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn.

Die 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Röhrsdorf und Remptendorf Die 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Röhrsdorf und Remptendorf

Computersimulation zeigt Korridoralternativen

Auf zwei Antragskonferenzen in Schleiz und Altenburg hat 50Hertz seinen Antrag zur Bundesfachplanung mit Hilfe einer Computersimulation erläutert. Dazu sind drei kleine Filme entstanden, die die Lage der möglichen Korridorvarianten in der Landschaft darstellen. Ihnen liegt ein dreidimensionales Geländemodell zugrunde, in dem die Bestandsleitung und die 1000 Meter breiten Korridore dargestellt sind.

Zwei Filme zeigen den Genehmigungsabschnitt Ost zwischen Röhrsdorf und Weida  und eine mögliche Südvariante. Der dritte Film zeigt die untersuchten Korridore im Genehmigungsabschnitt  Weida – Remptendorf. Die Bestandstrasse ist in den Filmen orange dargestellt. Andere bestehende Freileitungen, die teilweise parallel zur Bestandsleitung verlaufen, sind als grüne Linie dargestellt.

Diese und weitere Filme, die aus Anlass der Infomärkte im August 2016 entstanden, sind im youtube-Kanal von 50Hertz zu finden.

 

Ansprechpartner

Sie haben Fragen zum Projekt? Schreiben Sie direkt an:
Dr. Dirk Manthey

Öffentlichkeitsbeteiligung

Dr. Dirk Manthey
Tel: +49 30 5150-3419
Fax: +49 30 5150-3112
E-Mail: dirk.manthey@50hertz.com

BÜRGERTELEFON

0800-58952472*

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*Mo-Fr, 8-20 Uhr, kostenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz.

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