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Vorschlagskorridor für westlichen Abschnitt folgt der bestehenden Freileitung

Vorschlagskorridor für westlichen Abschnitt folgt der bestehenden Freileitung 23.11.2016

Die Bundesnetzagentur hatte am 22. November 2016 zur öffentlichen Antragskonferenz eingeladen. Dort sammelte die Bonner Genehmigungsbehörde Hinweise zum Untersuchungsrahmen für die Bundesfachplanung. Der von 50Hertz vorgelegte Antrag sieht vor, dass die neue Freileitung zwischen den Umspannwerken Weida und Remptendorf weitgehend dem Verlauf der Bestandsleitung folgt. Dies ist das Ergebnis von intensiven Vorarbeiten und zahlreichen Konsultationen mit Vertretern aus der Region.

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Netzverstärkung 380-kV-Höchstspannungsleitung Röhrsdorf - Weida - Remptendorf

Die Energiewende und der Wandel hin zu mehr Erneuerbaren stellen auch neue Anforderungen an das Stromnetz. Der im Norden und Osten produzierte Strom muss in die Verbrauchszentren im Süden transportiert werden. Damit verbunden ist ein höherer Kapazitätsbedarf im Höchstspannungsnetz. Durch den Erweiterungsneubau einer leistungsfähigeren 380-kV-Freileitung zwischen Röhrsdorf im Freistaat Sachsen und Weida sowie Remptendorf im Freistaat Thüringen soll die Stromübertragungsfähigkeit im Süden der 50Hertz-Regelzone erhöht und die Versorgungssicherheit in den Regionen für Unternehmen und Haushalte gewährleistet werden.

Die bestehende, rund 100 km lange 380-kV-Freileitung wird aktuell noch mit 2500 Ampere je Stromkreis betrieben und soll künftig eine Stromtragfähigkeit von 3.600 Ampere erhalten. Damit erhöht sich die Übertragungskapazität um rund 40 Prozent. Nach Inbetriebnahme der neuen Leitung wird die bestehende 380-kV-Leitung zurückgebaut. Zusätzlich zum Leitungsneubau müssen die Umspannwerke (UW) in Röhrsdorf, Weida und Remptendorf auf die neue Freileitung vorbereitet werden.

Das Vorhaben wurde gesetzlich im Bundesbedarfsplangesetz bestätigt. Dort wird es als Vorhaben Nr. 14 geführt. Zuständige Genehmigungsbehörde ist die Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn.

Die 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Röhrsdorf und Remptendorf Die 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Röhrsdorf und Remptendorf

Visualisierung zeigt Korridorvarianten

Zur Veranschaulichung des Planungsstandes im August 2016 für die Bundesfachplanung hat 50Hertz vom Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und –automatisierung in Magdeburg eine Computersimulation erarbeiten lassen. Daraus entstand ein Film, der den gesamten Planungsraum mit Grobkorridor, die Bestandstrasse, den Bestandskorridor und ermittelte Alternativkorridore in verschiedenen Sequenzen veranschaulicht.

Eingearbeitet wurden auch zwei aktuelle Fotos von der Bestandstrasse, von denen dann auf die gleiche Szene in der Simulation überblendet wird. Dies bietet einen Anhaltspunkt, inwieweit die Visualisierung in der Lage ist, die Realität abzubilden.

Der Film wurde erstmals auf den Infomärkten im September 2016 gezeigt und kann hier angeschaut werden.

 

Ansprechpartner

Sie haben Fragen zum Projekt? Schreiben Sie direkt an:
Dr. Dirk Manthey

Öffentlichkeitsbeteiligung

Dr. Dirk Manthey
Tel: +49 30 5150-3419
Fax: +49 30 5150-3112
E-Mail: dirk.manthey@50hertz.com

Antragsunterlagen

Antragsunterlagen einsehen

Im digitalen Planungsordner stellt 50Hertz ab 7. Oktober alle Unterlagen zum Antrag auf Bundesfachplanung für den Abschnitt Weida – Remptendorf zusammen. Mit Klick auf die Titelgrafik gelangen Sie zum Projektserver. 

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