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50Hertz lässt Renaissance-Garten von Schloss Kannawurf neu entstehen

Eine von 113 Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Vorhaben Südwest-Kuppelleitung // Ministerpräsident Bodo Ramelow zu Gast

50Hertz lässt Renaissance-Garten von Schloss Kannawurf neu entstehen 20.07.2016

50Hertz lässt den Renaissance-Garten des Schlosses Kannawurf (Landkreis Sömmerda) neu entstehen. Das Projekt ist eine von 113 Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Bau der Südwestkuppelleitung durch Thüringen. Am 11. Juli 2016 hat Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) das Schloss besucht und sich über das Engagement der Schlossherren vom Verein Künstlerhaus Thüringen informiert, die seit 2007 das Areal sanieren.

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Europäisches Vorrangprojekt: Die Südwest-Kuppelleitung

Die Südwest-Kuppelleitung – auch als „Thüringer Strombrücke“ bekannt – ist eine 380-kV-Freileitung. Sie wird von 50Hertz zwischen Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) und Redwitz (Bayern) in drei Bauabschnitten errichtet. Für die 165 Kilometer lange Höchstspannungsleitung plant 50Hertz Investitionen von etwa 300 Millionen Euro. Sie dient dem überregionalen Stromtransport von Norden nach Süden, von den östlichen zu den südwestlichen Bundesländern und innerhalb Europas. Damit ist sie sowohl regional, national und vor allem auch europäisch von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des Stromnetzes.

Die Südwest-Kuppelleitung gehört zu den wichtigen Verbindungen der Elektrizitätsnetze in Europa als Verbindungsleitung Halle/Saale-Schweinfurt (DE). Entsprechend fand sie als Nr. 4 auch Aufnahme in das nationale Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) von 2009, in dem der Deutsche Bundestag insgesamt 24 Ausbauprojekte als vordringlichen Bedarf beim Netzausbau einstufte.

Der 1. Abschnitt zwischen den Umspannwerken Bad Lauchstädt und Vieselbach ist seit 18. Dezember 2008 in Betrieb.

Der 2. Abschnitt der Freileitung (offizieller Titel: 380-kV-Leitung Vieselbach - Altenfeld einschließlich der 100-kV-Anbindung Umspannwerk Stadtilm) führt vom Umspannwerk Vieselbach zum Umspannwerk in Altenfeld. Dafür liegt nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens am 31. Januar das Baurecht vor. Erste Arbeiten fanden im Februar 2012 statt. Seit Anfang September 2012 werden sie fortgesetzt.

Für den 3. Abschnitt zwischen Umspannwerk Altenfeld und der Thüringer Landesgrenze (offizieller Titel: Südwest-Kuppelleitung (380kV), Abschnitt Altenfeld – Redwitz (Teilabschnitt Thüringen)) liegt nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens seit März 2011 die landesplanerische Beurteilung vor. Sie ist die Grundlage für das Erstellen der Unterlagen, die Ende März 2013 beim Thüringer Landesverwaltungsamt in Weimar für das Planfeststellungsverfahren eingereicht wurden. Mit Schreiben vom 19. September 2013 wurde das Planfeststellungsverfahren offiziell eingeleitet. Am 21. Januar 2015 hat das Thüringer Landesverwaltungsamt einen Planfeststellungsbeschluss erteilt, seitdem besteht das Baurecht für den 3. Abschnitt der Südwest-Kuppelleitung.

Dieses Projekt ist von der Europäischen Union eingestuft als „Projekt von gemeinsamem Interesse“ (englisch: project of common interest, PCI). Damit ist das Vorhaben entscheidend wichtig für die weitere Verbesserung der Versorgungssicherheit und den Ausbau der erneuerbaren Energien auf europäischer Ebene.

Hier erhalten Sie weitere Informationen: PCI-Projekte bei 50Hertz.
Europäisches Vorrangprojekt: Die Südwest-Kuppelleitung Die Südwest-Kuppelleitung wird von der Europäischen Union kofinanziert.

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Ansprechpartner Südwest-Kuppelleitung

Dr. Dirk Manthey

Öffentlichkeitsbeteiligung

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Tel: +49 30 5150-3419
Fax: +49 30 5150-3112
E-Mail: dirk.manthey@50hertz.com

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