21.01.2016

Planung für die Uckermarkleitung muss überarbeitet werden

Planung für die Uckermarkleitung muss überarbeitet werden

Am 21. Januar 2016 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zugunsten des NABU Landesverbandes aus Brandenburg und zwei privaten Klägern geurteilt und den Planfeststellungsbeschluss für die Uckermarkleitung für rechtswidrig erklärt. Somit verzögert sich der Bau der Leitung zwischen Bertikow und Neuenhagen weiter. Die Notwendigkeit und der bereits festgelegte Verlauf der Trasse stehen für das Gericht allerdings außer Frage.

Den Nachbesserungsbedarf sieht das Gericht beim Vogelschutz. 50Hertz wird nun weitere Untersuchungen durchführen und im Anschluss die Planunterlagen erneut zur Genehmigung einreichen. „Das Gericht hat heute in der Abwägung zahlreicher Schutzinteressen den Vogelschutz stärker gewichtet als dies im Planfeststellungsverfahren der Fall war“, sagte Olivier Feix, Leiter des Bereichs Naturschutz und Genehmigungen bei 50Hertz. „Wir sind aber zuversichtlich, dass es uns am Ende gelingt, die Interessen der Energiewende und des Vogelschutzes in Einklang zu bringen. Mit großer Sorgfalt wird 50Hertz der herausgehobenen Bedeutung des Vogelschutzes in dieser Region Rechnung tragen.“

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