23.10.2014

Infopapier zu Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

Im Zusammenhang mit der Energiewende muss das bestehende Höchstspannungsnetz an neu entstehende Bedarfe, etwa den Transport von Windenergie aus dem Nordosten in die Verbrauchszentren im Süden des Landes, angepasst werden. Dabei legt 50Hertz großen Wert auf eine naturverträgliche Planung des notwendigen Um- und Ausbaus der Netze. Dennoch geht speziell der Ausbau immer auch mit einem Eingriff in die Natur und Landschaft einher. Aus diesem Grund führen wir in den vom Netzausbau betroffenen Regionen sogenannte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen gemäß Bundesnaturschutzgesetz durch. Zurzeit erstrecken sich unsere Aktivitäten auf die Einrichtung und Unterhaltung von etwa 450 solcher Maßnahmen.

Diese Maßnahmen sind für uns jedoch nicht nur gesetzgeberischer Auftrag, sondern wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements. In enger Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort suchen wir nach Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die den Eingriff kompensieren und der Region somit zugutekommen. Wir entwickeln diese im engen Dialog. Dadurch wird gewährleistet, dass die von uns durchgeführten Maßnahmen einen echten Mehrwert für Mensch, Umwelt und Natur in den Netzausbauregionen bieten. Sinnvolle Kompensationsmaßnahmen sorgen für mehr Akzeptanz und Verständnis für den notwendigen Netzausbau vor Ort.

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