08.07.2015

Windhose knickt Höchstspannungsmasten bei Eisleben um

Stromversorgung im 50Hertz-Netz weiterhin gewährleistet

Windhose knickt Höchstspannungsmasten bei Eisleben um
Berlin – Eine Windhose hat am Abend des 7. Juli bei Eisleben (Sachsen-Anhalt) 14 Höchstspannungsmasten der von 50Hertz betriebenen 380-kV-Leitung zwischen Lauchstädt/Klostermansfeld und Wolmirstedt umgeknickt und drei weitere Masten beschädigt. Die Standorte der betroffenen Masten befinden sich bei den Orten Erdeborn (Landkreis Mansfeld-Südharz) und Alberstedt (Saalekreis). Der Schaden ereignete sich aufgrund eines schweren Unwetters, das im Süden Sachsen-Anhalts weitere erhebliche Schäden, etwa abgedeckte Häuser, überflutete Straßen und umgeknickte Bäume, anrichtete. Die Stromversorgung im Höchstspannungsnetz von 50Hertz ist trotz der Schäden weiterhin gewährleistet. 50Hertz arbeitet bereits an der Errichtung einer provisorischen Leitung, um das Umspannwerk Klostermansfeld bei Eisleben wieder an einen zweiten Stromkreis anzubinden. Die Arbeiten hierzu sollen spätestens bis zum Ende der Woche abgeschlossen sein.