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27.01.2013

Informations-Veranstaltung zum laufenden Raumordnungsverfahren

Informations-Veranstaltung zum laufenden Raumordnungsverfahren
Knapp 50 Interessierte besuchten die Informationsveranstaltung zum Leitungsbauprojekt 3. Interconnector am 24. Januar 2013. Eingeladen hatten die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin Brandenburg und die Stadt Eisenhüttenstadt. Brigitte Kubica vom zuständigen Referat GL 5 der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung stellte zunächst den rechtlichen Hintergrund für das laufende Verfahren vor.

Noch bis zum 14. Februar 2013 liegen die Unterlagen in den Verwaltungen von Eisenhüttenstadt, Schlaubetal und Brieskow-Finkenheerd sowie beim Landkreis Oder-Spree aus.

50Hertz-Projektleiter Bernhard Segbers hatte die Aufgabe, die Einzelheiten des zweiteiligen Projektes vorzustellen. Als Vorhabenträger hat 50Hertz die Untersuchung von insgesamt fünf möglichen Trassenkorridoren des Interconnectors zur deutsch-polnischen Grenze beantragt. Außerdem muss ergänzend zur bestehenden Leitung zum Umspannwerk Eisenhüttenstadt in Richtung Neuenhagen eine neue Leitung gebaut werden. Dadurch wird sich die Trassenführung der bestehenden Leitung verlängern.

Welcher der fünf vorgeschlagenen Korridore sich am besten für das Vorhaben eignet, ist jetzt Gegenstand der Untersuchung. Die Vertreterinnen der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung wiesen darauf hin, dass das Ergebnis dieser Prüfung, die landesplanerische Beurteilung, auch Einschränkungen oder Auflagen als sogenannte „Maßgaben“ enthalten kann. Wichtige Besonderheit in diesem Verfahren ist, dass auch die Stellungnahme der polnischen Generaldirektion Umweltschutz in die landesplanerische Beurteilung einfließt.

Möglichkeit für Nachfragen zum Gespräch mit 50Hertz hatten die Bürgerinnen und Bürger im Anschluss an die Fachvorträge. Davon machten vor allem Anwohner aus Rießen Gebrauch. Die Gemeinde ist von der geplanten Trassenverlängerung bei der Anbindung des Umspannwerkes an die bestehende Leitung zwischen Preilack und Neuenhagen betroffen.

Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg informiert

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