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28.09.2012

TU Dresden und 50Hertz intensivieren bestehende Zusammenarbeit im Zeichen der Energiewende

Am heutigen Freitag haben die TU Dresden und der für den Norden und
Osten Deutschlands zuständige Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz einen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die Kooperation bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten (F&E) intensivieren wird.

Seit Jahren arbeitet das Institut für Elektrische Energieversorgung und Hochspannungstechnik (IEEH) der TU Dresden mit 50Hertz eng zusammen; dabei wurde eine in den letzten Jahren steigende Anzahl gemeinsamer Forschungsprojekte bearbeitet. Momentan beispielsweise wird in Kooperation mit 50Hertz ein Forschungsprojekt am IEEH durchgeführt, dessen Ziel die Entwicklung effizienter Verfahren zur Bewertung der Spannungsqualität in Höchstspannungsnetzen ist, was die dauerhafte Überwachung der Spannungs- und Stromqualität im Netz gewährleisten soll.

„Mit der Intensivierung der Zusammenarbeit mit 50Hertz sollen die neuen Herausforderungen, die sich durch die Energiewende ergeben, wissenschaftlich begleitet werden. So knüpfen wir an die guten Beziehungen und Erfahrungen in der Zusammenarbeit an, die ja bereits seit 2004 erfolgreich läuft“, erklärt Prof. Dr. Steffen Großmann von der TU Dresden die Motivation für die Vertragsunterzeichnung.

Nach den Worten von Dr. Frank Golletz, Technischer Geschäftsführer bei 50Hertz, seien insbesondere die neuen Projekte zur Erforschung des Langzeitverhaltens von Hochtemperaturleiterseilen eminent wichtig: „Nicht zuletzt durch die Energiewende steigt der Transportbedarf von Energie aus dem Nordosten in den Südwesten Deutschlands stark an. Neben dem hierzu notwendigen Netzausbau ist auch der punktuelle Einsatz neuer Technologien von entscheidender Bedeutung. Dass die TU Dresden unsere Netzoptimierungsprojekte in Thüringen und in Mecklenburg-Vorpommern wissenschaftlich begleitet, zeigt den hohen Stellenwert unserer Kooperation.“

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