31.08.2012

50Hertz setzt Bau des zweiten Abschnitts der Südwestkuppelleitung von Vieselbach nach Altenfeld fort

Berlin – Der für den Norden und Osten Deutschlands zuständige Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz wird ab dem 3. September 2012 seine Aktivitäten zum Bau des zweiten Abschnitts der 380-kV-Südwestkuppelleitung von Vieselbach nach Altenfeld beschleunigt fortsetzen. Erste Arbeiten an diesem Leitungsabschnitt wurden unmittelbar nach Erhalt des Planfeststellungsbeschlusses Ende Januar 2012 durchgeführt, dann jedoch von 50Hertz wegen des Eilverfahrens, das gemeinsam mit der Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss eingereicht wurde, zunächst unterbrochen, wobei im April und Mai noch Arbeiten im Bereich des Umspannwerks Vieselbach bei Erfurt erledigt wurden, um den Ausbau der ICE-Strecke später nicht zu behindern. Nach der für 50Hertz positiven Entscheidung des Gerichts über das Eilverfahren hat 50Hertz weitere privatrechtliche Erlaubnisse erhalten, so dass nun die Errichtungsarbeiten beschleunigt fortgesetzt werden können.

Ab dem 3. September 2012 werden Gründungs- und Mastfundamentarbeiten sowie die dazu notwendige Baufeldfreimachung im Bereich der Stadt Erfurt und den Gemeinden Mönchenholzhausen, Klettbach, Elleben, Elxleben, Kirchheim, Stadtilm und Ilmtal durchgeführt. In den beiden letzteren Gemeinden handelt es sich um Errichtungsarbeiten der 110-kV-Leitung Stadtilm – Altenfeld, die 50Hertz im Auftrag der E.ON Thüringer Energie baut und die auf Höhe der Gemeinde Trassdorf dann auf das 380-kV-Gestänge der Südwestkuppelleitung einschwenkt und bis Altenfeld mitgenommen wird.

Nach den Worten von Dr. Frank Golletz, Technischer Geschäftsführer bei 50Hertz, sei die zügige Fortsetzung des Baus der Südwestkuppelleitung enorm wichtig für die Integration der erneuerbaren Energien und die Versorgungssicherheit: “Gerade durch die Energiewende und die geplante Abschaltung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld in Bayern im Jahre 2015 muss die Südwestkuppelleitung so schnell als möglich in Betrieb gehen. 50Hertz wird mit hohem Engagement unter Beachtung der technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der Interessen in der Region alles tun, um seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Umsetzung dieses europäischen Vorrangprojektes nachzukommen.“

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