20.07.2012

Kein Raumordnungsverfahren für Anschluss UW Malchow

Die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass für die Anbindung des Umspannwerkes Malchow an den 380-kV-Nordring Berlin kein Raumordnungsverfahren benötigt wird. 50 Hertz begrüßt diese Entscheidung.

Grundlage der Entscheidung waren die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange, die bis zur Antragskonferenz am 21.05.12 eingereicht wurden. Aufgrund der bestehenden Siedlungsstrukturen gibt es keinen alternativen Trassenkorridor als die Parallelführung zu den bestehenden Freileitungen. Die sechs, mit der Entscheidung formulierten, Maßgaben werden nun im Planfeststellungverfahren bei der Feintrassierung umgesetzt. Diese sollen u.a. dazu dienen, die Gemeinden und die Anwohner so wenig wie möglich durch die Trasse zu beeinträchtigen. Die 4 km lange Leitung wird jetzt in das Planfeststellungverfahren des 380-kV-Nordring Berlin eingebunden, welcher nach dem Gesetz zum Ausbau von Energieleitungen (Energieleitungsausbaugesetz – EnLAG) als vordringlich eingestuft wird.

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