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27.09.2016

50Hertz und TenneT stellen Planungsstand zu Gleichstromvorhaben SuedOstLink vor

Frühzeitige Information der Vorhabenträger zu möglichen Trassenverläufen / Start der umfangreichen Öffentlichkeitsbeteiligung zur Verbesserung der Untersuchungsergebnisse / Förmliches Verfahren beginnt im Frühjahr 2017

Bayreuth/Berlin - Nach drei Monaten intensiver Planungsarbeit stellen die Projektpartner 50Hertz und TenneT in dieser Woche erste Vorschläge für Trassenkorridorvarianten für den SuedOstLink vor. Die Neuplanung war aufgrund von Änderungen am Bundesbedarfsplangesetz Ende 2015 erforderlich geworden. Seitdem ist festgelegt, dass die Gleichstromverbindung von Wolmirstedt bei Magdeburg in Sachsen-Anhalt bis nach Isar bei Landshut in Bayern führt – und primär als Erdkabel verlegt werden soll.

Die sogenannten Trassenkorridorvarianten sind zentraler Bestandteil des Genehmigungsantrags auf Bundesfachplanung, den 50Hertz und TenneT im Frühjahr 2017 bei der Bundesnetzagentur einreichen wollen. Bis dahin beteiligen die Projektpartner umfangreich die Öffentlichkeit entlang möglicher Korridorverläufe. Ziel ist es, die Planungsarbeit nachvollziehbar zu machen und das Ergebnis durch Hinweise der Öffentlichkeit zu verbessern.

Bereits zum Start der Planungen im Frühsommer haben 50Hertz und TenneT Vertreter aus Politik, Verwaltungen und Verbänden aus Bayern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen einbezogen. Die nun anstehenden Termine richten sich neben der Fachöffentlichkeit schwerpunktmäßig auch an die Bürgerinnen und Bürger im Planungsraum. Dafür besuchen die Vorhabenträger von Anfang Oktober bis Anfang November insgesamt 23 Städte, stellen die möglichen, jeweils einen km breiten Trassenkorridor-Alternativen vor, informieren über die Technik und bitten die Bevölkerung um Hinweise zu ihren Planungen – damit sie im förmlichen Antrag berücksichtigt werden können.

Beteiligung ist übrigens auch über das Internet möglich: Wer es zu keiner der Veranstaltungen schafft, kann die möglichen Trassenkorridorverläufe sowie erläuternde Karten zu Schutzgebieten oder Bündelungsmöglichkeiten auf www.tennet.eu und 50hertz.com abrufen. Dort finden sich auch Ansprechpartner für Antworten auf weitergehende Fragen.

Pressemitteilung als pdf-Datei