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29.09.2016

50Hertz stellt mögliche Korridorvarianten für den SuedOstLink vor

50Hertz stellt mögliche Korridorvarianten für den SuedOstLink vor
  • Umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung soll Planungsergebnisse untersetzen und verbessern.
  • Fachleute und Bevölkerung haben in den kommenden Wochen die Gelegenheit für Anregungen und Hinweise.
  • Im Frühjahr 2017 soll der formelle Genehmigungsantrag bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden.

50Hertz hat gestern beim zweiten Treffen des Planungsforums in Leipzig erste mögliche Trassenkorridorvarianten für den SuedOstLink vorgestellt. In Arbeitsgruppen haben die rund 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik, Verwaltung und Verbänden der Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen die Vorschläge diskutiert und erste Hinweise zu den Planungen abgegeben.

50Hertz ist verantwortlich für den nördlichen Teil des Vorhabens. Hier haben die Planer entlang der 210 Kilometer langen Planungsachse von Wolmirstedt bei Magdeburg bis zur thüringisch-bayerischen Grenze insgesamt 30 Trassenkorridorsegmente gefunden. Diese haben zusammengerechnet eine Gesamtlänge von knapp 700 Kilometern. Den südlichen, bayerischen Teil der Leitung von der thüringisch-bayerischen Grenze bis nach Isar bei Landshut verantwortet Projektpartner Tennet, der seine Planungen parallel vorstellt.

Die sogenannten Trassenkorridorvarianten von jeweils rund einem Kilometer Breite sind zentraler Bestandteil des Genehmigungsantrags auf Bundesfachplanung, den 50Hertz und TenneT im Frühjahr 2017 bei der Bundesnetzagentur einreichen wollen. Bis dahin planen die Projektpartner eine umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung in der Projektregion. Ziel ist es, die Planungsarbeit nachvollziehbar zu machen und das Ergebnis durch Hinweise der Öffentlichkeit zu untersetzen und zu verbessern.

Während sich das Planungsforum eher an die Fachöffentlichkeit wendet, folgen in den kommenden Wochen eine Reihe von Veranstaltungen auf Landkreisebene. Bei insgesamt zehn sogenannten Infomärkten können sich die Bürgerinnen und Bürger vor Ort über das Projekt und die vorliegenden ersten Korridorvorschläge informieren und ihrerseits Hinweise abgeben. Die Infomärkte liegen jeweils zwischen 20 und 30 Kilometern auseinander, um jedem Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen.

Die Vortragsfolien und die beim Termin gezeigten Karten finden Sie hier.