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21.02.2017

50Hertz erläutert Vorschlagskorridor zwischen Röhrsdorf und Weida

Zweite Antragskonferenz zum Vorhaben 380-kV Höchstspannungsleitung Röhrsdorf – Weida – Remptendorf am 21. Februar 2017 in Altenburg

  • Antragskonferenz der Bundesnetzagentur in Altenburg zum östlichen Abschnitt UW Röhrsdorf – UW Weida
  • 50Hertz favorisiert den Bestandskorridor
  • Alternativen folgen vor allem drei Routen: entlang der Bestands-leitung, entlang der Autobahn A4 und durch das Altenburger Land

Altenburg – 50Hertz zieht eine positive Bilanz aus den beiden Antragskonferenzen für den Ersatzneubau der 380-kV-Höchstspannungsleitung Röhrsdorf - Weida – Remptendorf. „Nach den intensiven Konsultationen im Vorfeld der Bundesfachplanung verlief die heutige Antragskonferenz der Bundesnetzagentur in Altenburg in einem sehr konstruktiven Rahmen“, bilanzierte Projektleiterin Elke Korn. „Viele der Teilnehmenden haben unseren Vorschlag, im Korridor der bestehenden Leitung zu verbleiben, unterstützt.“

Die Antragskonferenz in Altenburg bildete den offiziellen Auftakt der Bundesfachplanung für den östlichen Abschnitt der Höchstspannungsleitung zwischen den Umspannwerken Röhrsdorf und Weida. Die Bundesnetzagentur sammelte Hinweise bei den Vertretern der Städte, Gemeinden, Behörden und Fachverbände, aber auch von privaten Anliegern.

Dreißig Korridorsegmente im östlichen Abschnitt sind für die Antragsunterlagen einer intensiven Vorprüfung unterzogen worden. Sie verbinden sich im Wesentlichen zu drei Routen: entlang der Bestandstrasse, entlang der Autobahn A 4 und eine dritte durch das Altenburger Land. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen stellte das Team von 50Hertz den rund 100 Teilnehmenden in Altenburg zur Diskussion.

Einen Diskussionspunkt bildeten die Korridoralternativen im unmittelbaren Umfeld des Umspannwerks in Röhrsdorf. In der weiteren Bearbeitung der Antragsunterlagen wird weiter zu untersuchen sein, ob eventuell eine südliche Korridoralternative entlang der Autobahn A4 vorzugswürdig ist. Als Ergebnis der Antragskonferenz wird die Bundesnetzagentur einen Untersuchungsrahmen definieren, in dem die weiteren Schritte zur Vervollständigung der Antragsunterlagen beschrieben sind. Mit Ergebnissen dieser Arbeiten ist dann im vierten Quartal 2017 zu rechnen. Die Unterlagen zur Antragskonferenz können bis auf Weiteres unter anderem auf der Projektwebseite von 50Hertz eingesehen werden.

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