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11.03.2014

50Hertz informiert Öffentlichkeit zum Stand der geplanten 380-kV-Freileitung Bertikow-Pasewalk in Prenzlau

Prenzlau – Noch vor Beginn der offiziellen Genehmigungsphase informiert der U¨bertragungsnetzbetreiber 50Hertz heute im Internationalen Jugendga¨stehaus UckerWelle in Prenzlau im Rahmen einer o¨ffentlichen Informationsveranstaltung interessierte Bu¨rgerinnen und Bu¨rger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik und Verba¨nden u¨ber den geplanten Ersatzneubau der 380-kV-Freileitung Bertikow-Pasewalk. Die Leitung wird zuku¨nftig auf einer Strecke von rund 30 Kilometern zwischen den Umspannwerken Bertikow (Brandenburg) und Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) verlaufen. Sie wird eine dort heute betriebene 220-kV-Freileitung ersetzen.

Zu Beginn der Informationsveranstaltung stellt Projektleiterin Tere´z Ja´nossy den aktuellen Planungsstand vor. Dabei geht es auch um die Notwendigkeit, die Stromtragfa¨higkeit zu erho¨hen. Weitere Informationen fu¨r die Gemeinden und Anlieger gibt es auch zum Ablauf des Genehmigungsverfahrens. Nach einer Diskussionsrunde im Plenum haben alle Teilnehmenden die Mo¨glichkeit, in Workshops mit den 50Hertz-Experten ihre individuellen Fragen zu ero¨rtern und vor allem auch ihre Anregungen und Hinweise einzubringen.

Anmerkungen der Teilnehmenden sollen in Planung beru¨cksichtigt werden

„Wir hoffen, dass mo¨glichst viele Bu¨rgerinnen und Bu¨rger diese Gelegenheit wahrnehmen, direkt mit uns zu sprechen. Uns ist es wichtig, bereits vor dem Beginn des formalen Genehmigungsverfahrens, mit allen Interessengruppen ins Gespra¨ch zu kommen“, erla¨utert Dr. Dirk Manthey, Verantwortlicher Projektkommunikation bei 50Hertz. „Vor allem die Workshops liegen uns am Herzen“, erga¨nzt Projektleiterin Tere´z Ja´nossy. „Wir sind u¨berzeugt, dass sich im direkten Austausch viele Fragen kla¨ren lassen. Soweit mo¨glich werden wir Anregungen der Teilnehmenden im weiteren Planungsverlauf beru¨cksichtigen.“ Die Informationsveranstaltung bildet den Auftakt zu einem Austausch mit der interessierten O¨ffentlichkeit, der den weiteren Verlauf des Verfahrens begleiten soll. Eine weitere Informationsveranstaltung fu¨r den Leitungsverlauf in Mecklenburg-Vorpommern findet am 13. Ma¨rz 2014 in Pasewalk statt.

Korridorvorschla¨ge orientieren sich an der bestehenden 220-kV-Leitung

Die Freileitung wird die Landkreise Uckermark und Vorpommern-Greifswald queren. Sie wird voraussichtlich in la¨ngeren Abschnitten der bereits bestehenden Trasse der 220-kV-Freileitung folgen. Die alte Leitung aus den 1950er Jahren wird anschließend zuru¨ckgebaut. Der Ausbau wird notwendig, da in den kommenden Jahren die Leistung der Erneuerbare-Energien-Anlagen in der Region auf fast zwei Gigawatt ansteigen wird, so dass ein erho¨hter Bedarf an U¨bertragungsleistung entsteht.

Der genaue Verlauf der Leitung wird im Zuge des o¨ffentlichen Genehmigungsverfahrens in mehreren Schritten festgelegt. Die energiepolitische Notwendigkeit des Vorhabens wurde bereits durch den Bundesbedarfsplan 2013 gesetzlich festgestellt. Das Verfahren soll aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr starten. Sie soll nach bisheriger Planung 2019 in Betrieb gehen.

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