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29.08.2012

Noch Fragen? Das Mobile Bürgerbüro brachte Karten, Informationen und ein Messgerät mit in die Gemeinden

Noch Fragen? Das Mobile Bürgerbüro brachte Karten, Informationen und ein Messgerät mit in die Gemeinden
Vier Wochen im August tourte 50Hertz mit seinem Mobilen Bürgerbüro durch die Uckermark und den Barnim. Ob Angermünde oder Eberswalde, Börnicke oder Mark Landin. Zwölf Mal hieß es: Zelt aufbauen, Informationsmaterial zusammenstellen und Messgerät aufladen.

Für das Thema elektrische und magnetische Felder stand ein Team der Universität Duisburg-Essen zur Verfügung, um Fragen der Bürgerinnen und Bürger aus fachlicher Sicht zu beantworten: Prof. Dr. Holger Hirsch, Sebastian Jeschke und Robert Hoffmann von der Universität Duisburg-Essen nahmen dann auch die Messungen der elektrischen und magnetischen Felder vor und protokollierten sie.

Von der Tauglichkeit der Uckermark für Strom aus Wind konnte sich das 50Hertz-Team um Dirk Manthey, Timo Bovi und Elke Brennenstuhl stets auf’s Neue überzeugen. Etliche Gewichte verankerten den flexiblen Zeltbau und zwangen immer wieder zur windschnittigen Einwandbauweise. Als Standort wählte 50Hertz in Abstimmung mit den Gemeinden einen zentralen Platz möglichst nah an der geplanten Trasse.

Da die Uckermarkleitung überwiegend auf der Trasse der heute schon bestehenden 220-kV-Leitung entsteht, lagen Informationspunkte und Messorte meistens dicht beisammen. Es kam aber auch häufiger vor, dass Interessierte sich beim Mobilen Bürgerbüro anmeldeten und das Team dann mit dem Auto zu den Häusern der Bürgerinnen und Bürger aufbrach.

Zum Abschluss der Tour Ende August ist das 50Hertz-Team mit dem Ergebnis der Vor-Ort-Gespräche ausgesprochen zufrieden. „Wir haben in das komplizierte und schwer fassbare Thema elektrische und magnetische Felder ein wenig Bodenhaftung bringen können“, resümiert Dirk Manthey. „Felder sind nichts Unheimliches geblieben. Das haben wir auch der engagierten Mitarbeit der Uni Duisburg-Essen zu verdanken.“ Wichtigstes Instrument blieb aber auch beim Mobilen Bürgerbüro die Trassenkarte. Viele Interessierte erkundigten sich nach dem letzten Stand der Trassenführung, nach den verwendeten Masttypen, zustehenden Entschädigungen oder den Bedingungen für eine Erdverkabelung. Und mindestens ebenso wichtig: Wann wird gebaut? Wie können wir uns darauf einstellen? Das ist das Thema für eine andere Info-Tour.