01.02.2017

Methodisches Vorgehen beim Vogelschutz diskutiert

Methodisches Vorgehen beim Vogelschutz diskutiert
Vertreter von regionalen Naturschutzverwaltungen und Umweltverbänden aus Thüringen und Sachsen trafen sich am 26. Januar 2017 in Gera, um mit 50Hertz über das weitere Vorgehen beim Vorhaben 380-kV-Höchstspannungsleitung Röhrsdorf – Weida – Remptendorf zu beraten. Ausgangspunkt waren die bisherigen Untersuchungsergebnisse des Kartierungsbüros Myotis aus Halle, das im vergangenen Jahr auf zwölf ausgewählten Flächen entlang der Bestandstrasse Referenzdaten erhoben hatte.

50Hertz hatte die Kartierung in Auftrag gegeben, um die unterschiedliche Datenlage in beiden Bundesländern mit dem Ziel einer besseren Vergleichbarkeit der Umweltdaten abzugleichen. Auf dieser Basis erörterten die Umweltfachleute Möglichkeiten eines sinnvollen Datenaustausches, der erforderlichen Datenerhebung und das weitere Vorgehen im Verlauf des Genehmigungsverfahrens.
Umweltplaner Christian Beste (Büro BHF Bendfeldt Herrmann Franke, Schwerin) stellte außerdem das methodische Vorgehen von 50Hertz im weiteren Verlauf der Bundesfachplanung zur Diskussion. Alle Teilnehmer begrüßten den frühzeitigen Austausch. 50Hertz-Projektleiterin Elke Korn lobte die Bereitschaft aller Teilnehmenden zur konstruktiven Zusammenarbeit angesichts zahlreicher methodischer Herausforderungen in einem neuen Planungsverfahren.