29.04.2016

50Hertz fordert Verstetigung des Offshore-Ausbaus in der Ostsee

Stellungnahmen zu den Entwürfen des Bundeswirtschaftsministeriums zum EEG 2016, zum Windenergie-auf-See-Gesetz und zu Eckpunkten für regionale Grünstromkennzeichnung eingereicht

Berlin. 50Hertz hat heute ausführlich zu den Entwürfen des Bundeswirtschaftsministeriums zur Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG2016) Stellung genommen. Insgesamt wurden drei Stellungnahmen eingereicht: zum Entwurf des EEG2016, zum Entwurf des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) sowie zu den Eckpunkten für eine regionale Grünstromkennzeichnung.

Die mit dem WindSeeG geplante Einführung von Ausschreibungen für Offshore-Windparks wird von 50Hertz begrüßt. In der Stellungahme setzt sich das Unternehmen ausdrücklich für eine ausgewogene regionale Verteilung des Zubaus zwischen Nord- und Ostsee im zentralen Modell ab 2025 ein. Auch das Küstenmeer der Ostsee soll nach Meinung von 50Hertz in die Ausschreibungen ab 2025 einbezogen werden – nur dann könne ein stetiger Ausbau der Offshore Windenergie in der Ostsee gewährleistet werden. Zudem sollte im WindSeeG klargestellt werden, dass für eine Teilnahme an Übergangsausschreibungen nicht der Nachweis einer bestehenden oder im Offshore-Netzentwicklungsplan bestätigten Netzanbindung geführt werden muss. Außerdem hält es 50Hertz für erforderlich, dass für die Erreichung der Ziele des WindSeeG im Übergangsmodell in der Ostsee zeitnah Netzanbindungssysteme mit ausreichend Kapazität und eine Verteilerplattform erforderlich sind.
 
Die Stellungnahmen zum EEG sowie zur regionalen Grünstromkennzeichnung wurden von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern gemeinsam eingereicht.
 
Alle Stellungnahmen im Detail:

50Hertz-Stellungnahmen zum WindSeeG
ÜNB-Anmerkungen zur EEG-Novelle 2016
ÜNB-Anmerkungen zur regionalen Grünstromkennzeichnung