14.08.2015

Arbeiten für Wiederaufbau havarierter 380-kV-Leitung bei Eisleben gehen voran

Provisorische Leitung sichert Stromversorgung

Arbeiten für Wiederaufbau havarierter 380-kV-Leitung bei Eisleben gehen voran
Die Arbeiten für den Wiederaufbau der umgeknickten Höchstspannungsmasten bei Eisleben sind in vollem Gange. Die Beräumung und Demontage der beschädigten 17 Masten und ihrer Beseilung ist Mitte August abgeschlossen. Als Vorbereitung für die dauerhafte Wiederherstellung des betroffenen 380-kV-Leitungsabschnitts zwischen Lauchstädt/Klostermansfeld und Wolmirstedt wird in den kommenden Monaten ein 2-systemiges Provisorium errichtet. Es bleibt voraussichtlich für die Dauer von rund einem Jahr bestehen und sichert in dieser Zeit weiterhin die zuverlässige Stromversorgung in Sachsen-Anhalt und die Einspeisung der Erneuerbaren ins Stromnetz. Aktuell werden die ersten Masten vor Ort vormontiert. Das erste provisorische System soll im Herbst in Betrieb gehen. Das zweite Provisorium folgt bis spätestens Ende des Jahres. Der Wiederaufbau und die Ertüchtigung der havarierten Leitung können dadurch während des provisorischen Betriebs uneingeschränkt erfolgen.

Am 7. Juli 2015 knickte ein Sturm auf einer Länge von 6,8 Kilometern 14 Höchstspannungsmasten der von 50Hertz betriebenen 380-kV-Leitung zwischen Bad Lauchstädt/Klostermansfeld und Wolmirstedt um und beschädigte drei weitere Masten. Als Sofortmaßnahme wurde innerhalb weniger Tage eine Querverbindung zum Umspannwerk Klostermansfeld errichtet. Diese kann mit der Inbetriebnahme des 2-systemigen Provisoriums zurückgebaut werden.