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30.06.2016

Ausbau der Berliner Kabeldiagonale: Medienvertreter blicken in die Zukunft

Ausbau der Berliner Kabeldiagonale: Medienvertreter blicken in die Zukunft
Einen Blick in die Zukunft haben Berliner Medienvertreter am vergangenen Freitag im Umspannwerk Friedrichshain geworfen. Dafür ging es rund 20 Meter unters Straßenniveau – hinab zu einem bereits als Tunnel ausgeführten Abschnitt der unterirdischen Berliner 380-kV-Kabeldiagonale.

Von Bauart und Maßen gleicht der bestehende Tunnel weitestgehend einem geplanten, weiteren Tunnelabschnitt zwischen Rudolf-Wissell-Brücke und dem Umspannwerk Mitte. Der geplante Tunnel-Neubau soll bis 2028 einen derzeit noch als erdverlegtes und wassergekühltes Ölkabel ausgeführten Abschnitt ersetzen.

Auch für den neuen, rund sieben Kilometer langen Abschnitt planen die Projektingenieure eine Tunnelröhre rund drei Meter Innendurchmesser. Die Röhre selbst soll zwischen 20 bis 30 Meter tief unter der Oberfläche verlaufen. Der Vortrieb erfolgt – wie weltweit erfolgreich im Einsatz – unterirdisch mit einer Tunnelbohrmaschine im Schildvortrieb. Hinter dem Bohrer wird die Tunnelröhre mit Wand-Elementen aus Beton, sogenannten Tübbingen ausgekleidet. Für die Berlinerinnen und Berliner von außen sichtbar sind einzig die Zugänge zu vier Schachtbauwerken entlang der Strecke.

Der eigentliche Tunnelbau soll zwischen 2022 und Ende 2024 erfolgen – danach folgen zwei Jahre Kabeleinbau sowie zwei Jahre Inbetriebnahme und Integration der neuen Leitung in den Netzverbund.

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Pressekontakt

Axel Happe

Öffentlichkeitsbeteiligung

Axel Happe
Tel: +49 (0) 30 5150-3414
Fax: +49 (0) 30 5150-2199
E-Mail: axel.happe@50hertz.com