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02.12.2016

Einspeiserekord bei 50Hertz: Mehr als 13.000 Megawatt Windenergie sicher ins nordostdeutsche Übertragungsnetz integriert

Bisheriger Rekord im 50Hertz-Netz stand seit dem 21. Dezember vergangenen Jahres und lag bei 12.832 Megawatt

Einspeiserekord bei 50Hertz: Mehr als 13.000 Megawatt Windenergie sicher ins nordostdeutsche Übertragungsnetz integriert

Berlin. Mit eingespeisten 13.212 Megawatt (MW) Windenergie wurde am Donnerstagabend erstmals die Schallmauer von 13.000 MW im Netz des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz durchbrochen. Der von Sturmtief Theresa verursachte neue Einspeiserekord wurde von der Systemführung des nordostdeutschen Übertragungsnetzbetreibers gegen 21 Uhr registriert. Der bisherige Rekord im 50Hertz-Netz stand seit dem 21. Dezember vergangenen Jahres und lag bei 12.832 Megawatt.

Deutschlandweit wurden am gestrigen Abend bzw. in der Nacht zu heute nach ersten Erkenntnissen zeitweise mehr als 31.000 MW Windstrom in die Netze integriert. Um dies sicher zu gewährleisten, waren erhebliche Eingriffe in die Erzeugung aus konventionellen und auch aus Windkraftanlagen nötig. Im Netz von 50Hertz mussten in der Spitze am gestrigen Abend knapp 6.000 MW Stromproduktion aus konventionellen Anlagen reduziert und andernorts entsprechend erhöht werden (Redispatch). Windkraftanlagen wurden im 50Hertz-Gebiet temporär bis zu rd. 1.800 MW eingesenkt.

50Hertz geht nach ersten Analysen davon aus, dass der Versorgungsgrad im Nordosten am gestrigen Abend bzw. in der Nacht durch die hohe Windeinspeisung bei ca. 60 bis 70 Prozent lag, phasenweise auch darüber. Die Systemsicherheit war hierbei zu jeder Zeit gewährleistet. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch im 50Hertz-Gebiet lag 2015 bei 49 Prozent, für dieses Jahr rechnet der Netzbetreiber mit über 50 Prozent.

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