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Natur- und Klimaschutz

Umwelt- und Klimaschutz liegen uns am Herzen. Deshalb setzen wir uns für den Einklang zwischen Netzausbau und Naturschutz ein, denn Klimaschutz bedeutet auch Naturschutz. Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für den Umweltschutz, der Vorbeugung von Umweltverschmutzung, dem Schutz der Diversität, dem Management des Energiekonsums und der Emissionen in unseren Übertragungsaktivitäten.

Klimaschutzziele

Insgesamt sollen die Erneuerbaren Energien 40 bis 45 Prozent der Stromerzeugung im Jahr 2025 decken, und 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035. Um dieses Ziel zu erreichen und den CO2-frei produzierten Strom in die Verbrauchsregionen zu transportieren, müssen die vorhandenen Stromtransportnetze im gesellschaftlichen Einvernehmen ausgebaut werden. Als führender Übertragungsnetzbetreiber bekennt sich 50Hertz zur sicheren Integration von Erneuerbaren Energien. Hierfür engagieren wir uns europaweit in Gremien, die den Ausbau von Transportnetzen im Sinne einer erfolgreichen Energiewende fördern.

Wir unterstützen den Einsatz innovativer, umweltfreundlicher Technologien und Methoden an. So entwickeln wir mit den Partnern im elektrischen System neue Marktprodukte, um mehr Erneuerbare effektiv und sicher aufnehmen zu können. Beim Netzausbau erproben wir den Einsatz neuer, kompakter Mastdesigns, entwickeln wir neue Hybridmaste (die Wechsel- und Gleichstrom auf einem Mastgestänge führen können) und setzen Kabel bei Offshore- und Gleichstromverbindungen ein.

50Hertz engagiert sich für den Einklang zwischen Netzausbau und Natur. 50Hertz engagiert sich für den Einklang zwischen Netzausbau und Natur.

Flora und Fauna

Neben den Trägern öffentlicher Belange (TöB) arbeitet 50Hertz eng mit lokalen Umwelt- und Naturschutzbehörden zusammen. Wir nehmen Anregungen und Informationen der vielen Anspruchsgruppen frühzeitig auf, um Leitungskorridore und Detailtrassen zu finden, die einerseits die Landschaft und die wertvollen Natur so wenig wie möglich beeinträchtigen und andererseits stark bevölkerte Gegenden meiden. Wo es möglich und sinnvoll ist, werden Leitungen mit bereits existierenden Leitungen und anderen Infrastrukturen gebündelt.

Durch Sichtmarkierungen versuchen wir das Risiko, dass Vögel mit unseren Leitungen kollidieren, zu minimieren. Um zu einer systematischen Erfassung von Kollisionsopfern an Stromleitungen zu gelangen, unterstützt 50Hertz gemeinsam mit den anderen Übertragungsnetzbetreibern das Projekt Hotline „Vogelfund“ der Renewable Grid Initiative mit dem NABU. Um beispielsweise die Bestände von Fischadlern, Dohlen oder Turmfalken zu erhalten, errichtet 50Hertz zudem Nisthilfen auf Leitungsmasten. Bei der Planung und Realisierung von Leitungen schützen und erhalten wir Biotope. Im Rahmen von Kompensationsmaßnahmen stellen wir neue Lebensräume her – insbesondere durch Flächenentsiegelungen und Rückbaumaßnahmen, durch Pflanz- und Forstmaßnahmen, durch wasserbauliche Maßnahmen oder Artenschutzprojekte.

In Zusammenarbeit mit lokalen Umweltgruppen hat 50Hertz daher vor Jahren die von der Europäischen Union geförderte Studie „Ökologisches Schneisenmanagement“ erarbeitet und veröffentlicht. Das mittlerweile umfassend angewendete Konzept verbindet Aspekte der Eingriffsvermeidung und -minimierung sowie der ökologischen Verträglichkeit im Rahmen der Schneisenanlage und Unterhaltung.

Es beinhaltet Vorschläge für ein

 

  • standortgerechtes,
  • an ökologischen und sozialen Zielen, Funktionen und Interessen orientiertes,
  • nachhaltiges Schneisenmanagement.

Ansprechpartnerin

Kerstin Maria Rippel

Leiterin Kommunikation und Public Affairs

Kerstin Maria Rippel
Tel: +49 (0) 30-5150-3418
Fax: +49 (0) 30-5150-2199
E-Mail: kerstin.rippel@50hertz.com