Natur- und Klimaschutz

Umwelt- und Klimaschutz liegen uns am Herzen. Wir setzen uns für den Einklang zwischen Netzausbau und Natur ein. Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für den Umweltschutz, der Vorbeugung von Umweltverschmutzung, dem Schutz der Diversität, dem Management des Energiekonsums und der Emissionen in unseren Übertragungsaktivitäten.

Klimaziele

Bis 2020 sollen 30 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Um dieses Ziel zu erreichen und den CO2-frei produzierten Strom zu transportieren, müssen die vorhandenen Stromtransportnetze im gesellschaftlichen Einvernehmen ausgebaut werden. Als führender Übertragungsnetzbetreiber bekennt sich 50Hertz zur vollständigen Integration von erneuerbaren Energien. Hierfür engagieren wir uns europaweit in Gremien, die den Ausbau von Transportnetzen zur vollständigen Integration von erneuerbarer Energie fördern.

Wir unterstützen den Einsatz umweltfreundlicher Technologien und passen uns regelmäßig an neue Entwicklungen an.

50Hertz engagiert sich für den Einklang zwischen Netzausbau und Natur. 50Hertz engagiert sich für den Einklang zwischen Netzausbau und Natur.

Flora und Fauna

50Hertz arbeitet eng mit lokalen Umwelt- und Waldbehörden zusammen. Gemeinsam mit ihnen planen wir die Leitungskorridore, um die Landschaft so gut wie möglich zu schützen und stark bevölkerte Gegenden zu meiden. Wo immer es möglich ist, werden Leitungen mit bereits existierenden Oberleitungen und anderen Infrastrukturen zusammengelegt. So versuchen wir unnötige negative Einflüsse auf die Naturlandschaft zu vermeiden.

Durch Sichtmarkierungen versuchen wir das Risiko, dass Vögel mit unseren Leitungen kollidieren, zu minimieren. Um die Bestände von Dohlen und Turmfalken zu erhalten, errichtet 50Hertz Nisthilfen auf Leitungsmasten. Bei der Planung und Realisierung von Leitungen schützen und erhalten wir Biotope. Im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen stellen wir neue Lebensräume her.

In Zusammenarbeit mit lokalen Umweltgruppen hat 50Hertz daher die von der Europäischen Union geförderte Studie „Ökologisches Schneisenmanagement“ erarbeitet und veröffentlicht. Das Konzept verbindet Aspekte der

  • Eingriffsvermeidung,
  • Eingriffsminimierung und der
  • ökologischen Verträglichkeit, im Rahmen der Schneisenanlage und Unterhaltung

und beinhaltet Vorschläge für ein

  • standortgerechtes,
  • an ökologischen und sozialen Zielen, Funktionen und Interessen orientiertes,
  • nachhaltiges

Schneisenmanagement.