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31.01.2017

Übertragungsnetzbetreiber schreiben Netzentwicklungspläne fort

NEP und O-NEP an BNetzA übergeben und veröffentlicht / Vierwöchige Konsultationsphase

Übertragungsnetzbetreiber schreiben Netzentwicklungspläne fort

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben am Dienstag die ersten Entwürfe des fortgeschriebenen Netzentwicklungsplans (NEP) und des fortgeschriebenen Offshore-Netzentwicklungsplans (O-NEP) an die Bundesnetzagentur übergeben und für Jedermann veröffentlicht. Damit beginnt eine vierwöchige Konsultationsphase, in der jeder Stellungnahmen zu den Entwürfen abgeben kann. Diese Stellungnahmen fließen in die zweiten Entwürfe für die Pläne ein.

Die Netzentwicklungspläne beschreiben den Aus- und Umbaubedarf des Übertragungsnetzes bis zum Jahr 2030 an Land und auf See. An Land müssen aus Sicht der Übertragungsnetzbetreiber je nach Szenario einschließlich des so genannten Startnetzes zwischen 7.600 und 8.500 Trassenkilometer auf Bestandstrassen verstärkt werden. Neu gebaut werden müssen bis 2030 rund 3.800 Kilometer, wobei 2.600 Kilometer auf Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen und 1.200 Kilometer auf Wechselstromverbindungen entfallen.

Die Kosten der notwendigen Investitionen an Land werden im Netzentwicklungsplan unter Berücksichtigung des Startnetzes auf 34 bis 36 Milliarden Euro bis 2030 beziffert. Der Entwurf für den Offshore-Netzentwicklungsplan beschreibt notwendige Ausbaumaßnahmen auf See bis zum Jahr 2030 auf einer Länge von rund 2.300 Kilometern bei einer Gesamt-Übertragungskapazität von 7,4 GW. Bis 2030 sind unter Berücksichtigung des so genannten Start-Offshorenetzes Kosten von rund 16 Milliarden Euro zu erwarten.

Zur ausführlichen gemeinsamen Pressemitteilung auf netzentwicklungsplan.de

Pressekontakt

Volker Kamm

Pressesprecher

Volker Kamm
Tel: +49 (0) 30 5150-3417
Fax: +49 (0) 30-5150-2199
E-Mail: volker.kamm@50hertz.com