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12.07.2017

Herzstück des Offshore-Windparks Arkona im Rohbau fertig

Feierliche Kiellegung von Umspannplattform in französischer Werft in St. Nazaire

Herzstück des Offshore-Windparks Arkona im Rohbau fertig Das zweite von drei Modulen der Umspannplattform Arkona wird auf die Transportbarge gehoben. Foto: Christian Brehm
Die Umspannplattform des künftigen Ostsee-Windparks Arkona vor der Insel Rügen ist in der Werft STX in St. Nazaire an der französischen Atlantikküste im Rohbau fertiggestellt worden. Zwei von drei Plattform-Modulen wurden am Mittwoch (12. Juli 2017) bei einer Kiellegungsfeier auf eine Transportbarge in einem Trockendock umgesetzt, das dritte folgt in Kürze. Im Trockendock werden jetzt die elektrotechnischen Komponenten von 50Hertz installiert.

 

Im Frühjahr 2018 soll die Barge mit der Plattform auf eine zweiwöchige Seereise von St. Nazaire in die Ostsee gehen, um 35 Kilometer vor Rügen auf eine Unterkonstruktion aufgesetzt zu werden. Das so genannte Jacket soll in 30 Metern Wassertiefe auf dem Meeresboden installiert werden. Die gesamte Konstruktion wiegt etwa 5.000 Tonnen.

 

Der Offshore-Windpark Arkona ist ein Projekt der Energiekonzerne E.ON SE und Statoil und wird von 50Hertz an das Übertragungsnetz angeschlossen. Geplant sind 60 Windkraftanlagen, die zusammen über eine Leistung von 385 Megawatt verfügen. Rechnerisch lassen sich damit 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Auf der Umspannplattform laufen die Stromkabel des Windparks zusammen. Der erzeugte Strom wird auf eine höhere Spannungsebene transformiert und in ein Seekabel eingespeist, das zum Umspannwerk Lubmin von 50Hertz in der Nähe von Greifswald führt.

 

Der Netzanschluss von Arkona gehört zum Vorhaben Ostwind 1, dem bisher größten Investitionsprojekt von 50Hertz. Neben den Windkraftanlagen des Arkona-Parks werden dabei 70 Windturbinen im nahegelegenen Park Wikinger des Energiekonzerns Iberdrola an das Übertragungsnetz angeschlossen. Wikinger verfügt über die eigene Umspannplattform Andalucia, die seit dem Spätsommer 2016 in der Ostsee installiert ist. Auch die erneuerbare Energie aus dem Park Wikinger wird über ein Seekabel ins 50Hertz-Umspannwerk Lubmin geleitet.


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