09.12.2014

Offshore-Kabelprojekt Ostwind 1 auf gutem Weg

Erörterungstermine unter Verantwortung des Energieministeriums in Schwerin durchgeführt / Baubeginn für Ostwind 1 für Frühjahr 2015 geplant

Berlin – 50Hertz ist im Genehmigungsverfahren für das Offshore-Kabelprojekt Ostwind 1 einen wichtigen Schritt weiter. Heute konnten die Erörterungstermine für die Landtrasse und die Seetrasse innerhalb der 12-Seemeilen-Zone für den Netzanschluss des Clusters „Westlich Adlergrund“ (Projekt Ostwind 1) abgeschlossen werden. Die für diese Trassenabschnitte zuständige Genehmigungsbehörde ist das Energieministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Beteiligungsverfahrens wurden an insgesamt vier Tagen unter der Federführung des Ministeriums die rund 40 Stellungnahmen der insgesamt 60 Träger öffentlicher Belange angehört und diskutiert. Im Ergebnis der Erörterungstermine wird das Energieministerium den Planfeststellungsbeschluss erarbeiten. 50Hertz erwartet den Beschluss bis Februar 2015, um dann zeitnah mit dem Bau der Landtrasse wie geplant beginnen zu können.

„Auf See weht der Wind beständiger als an Land. Daher brauchen wir die Windkraft auf See zur Stromerzeugung dringend, um die Versorgungsicherheit zu verbessern. Denn die dort produzierten großen Strommengen werden helfen, die Leistung der Kernkraftkraftwerke zu ersetzen, die in wenigen Jahren vom Netz gehen. Das Legen der Seekabel zur Anbindung künftiger Windparks ist dabei von ebenso großer Bedeutung wie das Aufstellen der Windräder an sich. Beeindruckend ist immer wieder, wie detailreich und kleinteilig die Vorbereitungen für ein solches Großprojekt angelegt sind“, so Energieminister Christian Pegel.

Ein Großteil der Stellungnahmen bezog sich erwartungsgemäß auf die Umweltauswirkungen durch den Bau und Betrieb der Kabel. In mehr als der Hälfte der über 3.000 Seiten umfassenden Antragsunterlagen für die Landtrasse und die Seetrasse im Küstenmeer hat sich 50Hertz mit diesen Themen auseinandergesetzt. Im Vorfeld hatte das Unternehmen eine umfassende wissenschaftliche Umweltuntersuchung und Routenplanung durchgeführt, um die Umweltauswirkungen des Projektes so gering wie möglich zu halten.

Der Erörterungstermin für die Seetrasse in der ausschließlichen Wirtschaftszone soll durch das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) im zeitigen Frühjahr 2015 durchgeführt werden.

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